Fachübersetzungen Bauwesen 

Frühe Prägung

Meine Affinität zum Bauwesen entwickelte sich bereits im Elternhaus. Mein Vater war Prüfstatiker und betrieb ein Ingenieurbüro. Gespräche über Spannbeton, Zuganker, Bewehrungseisen, Tröge und Brückenpfeiler waren bei Tisch gang und gäbe. Schon als Schülerin begleitete ich meinen Vater auf Baustellen und absolvierte mein Schulpraktikum in unserem Büro.

Wie der Vater, so sollten meine Brüder Bauingenieure werden und die Tochter den etwas künstlerischer ausgerichteten Beruf der Architektin ergreifen. Was meine Brüder anbetrifft, ist dieser Traum in Erfüllung gegangen. Auch ich begann nach meinem Abitur brav ein Architekturstudium. Allerdings war das nicht das Richtige für mich und ich wendete mich nach einigen Semestern an der Uni in Kaiserslautern den Sprachen am FTSK in Germersheim zu.

Fachübersetzerin beim Bauamt

Doch das Bauwesen sollte mich nicht loslassen. Nach meinem Diplom bewarb ich mich auf mehrere Übersetzerstellen und entschied mich schließlich für eine Anstellung beim Staatsbauamt in Landau, der heutigen LBB. Hier übersetzten wir in einem kleinen Team alles, was mit den Baumaßnahmen der NATO und der Gaststreitkräfte zusammenhing. Es handelte sich dabei in erster Linie um Hochbau- und Tiefbaumaßnahmen.

Freiberufliche Tätigkeit

Bis zum heutigen Tag arbeite ich auf freiberuflicher Basis für die LBB-Niederlassungen Landau und Trier.

Die Tätigkeit für die Bauämter zog bald auch Aufträge von Ingenieurbüros nach sich, die in Maßnahmen der NATO und der Gasstreitkräfte involviert waren und für die zughörigen Leistungsverzeichnisse einen erfahrenen Übersetzer suchten. Schließlich erweiterten Planungsbüros, Immobilienverwaltungsfirmen, Generalunternehmer und kleine Ingenieurbüros meinen Kundenstamm. 

Eine große Herausforderung kam im Jahr 2009 auf mich zu, als der Marketingleiter von Friedrich und Lochner mich anrief und fragte, ob ich die Übersetzung der Onlinehilfen zu den Berechnungsprogrammen der Firma übernehmen könnte. Ich war optimistisch, bei den ersten Übersetzungen ergaben sich jedoch sehr viele Fragen und wir klärten oft in längeren Telefongesprächen über Skype den technischen Hintergrund zu den Texten ab. Mittlerweile sind mehr oder weniger alle Onlinehilfen und Produktdatenblätter mehrfach neu aufgelegt worden und ich muss nur noch selten Fragen stellen. Sehr hilfreich in diesem Zusammenhang war die Installation der Software auf meinem Rechner, so dass ich die in der Onlinehilfe beschriebenen Vorgehensweisen mittlerweile selbst nachvollziehen kann. Eine Leseprobe der Onlinehilfen finden Sie auf der Seite 'Referenzprojekte'.

Kontinuierliche Weiterbildung

Zusätzlich zum Weiterbildungseffekt durch das Übersetzen arbeite ich ständig an der Erweiterung meiner Kenntnisse durch die Lektüre von Fachliteratur. Zunehmend nutze ich Webinare zu bestimmten Themen und Informationsveranstaltungen meiner Kunden zur ständigen Weiterbildung.

Gerne kümmere ich mich auch um Ihre Übersetzungen in den Bereichen Hochbau, Tiefbau, Umweltschutz, Raum- und Umweltplanung und arbeite mich in Ihren speziellen Bereich der Materie ein.

Copyright Eva Schwarz 2018